Kieferorthopädin | Kieferorthopäde Kirchheim-Teck moderne und ästhetische Kieferorthopädie
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Kieferorthopäden Dr. Harald Holzner & Dr. Carolin Holzner Kopfbild
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Ganzheitliche Überlegungen

Gesunde Zähne, gesunder Mensch, gesunde Natur

Bei der ganzheitlichen Kieferorthopädie steht nicht die mechanische Änderung der Zahnstellung im Vordergrund. Bei der ganzheitlichen KFO steht die Erkennung und Heilung der Ursachen im Mittelpunkt. Eine ausführliche Befunderhebung ist daher die Voraussetzung für eine erfolgreiche und stabile kieferorthopädische Behandlung. Dabei ermöglicht eine frühzeitige Erkennung von Fehlfunktionen und eine entsprechende Therapie eine gesunde (Kiefer-)Entwicklung.

Unser Mund ist auch ein Atmungsorgan...

Heute weiß fast jeder, daß gleichmäßige Zahnreihen nicht nur der Schönheit dienen, sondern auch für intakte Biß- und Kauverhältnisse stehen. Kaum jemand aber weiß, daß der Mund auch zum Atmungsorgan gehört. Seine atemstützende Ausgleichsfunktion wird z.B. bei körperlicher oder psychischer Beanspruchung mit hohem Sauerstoffbedarf zwingend. Das heißt die Atmung ist eine mächtige und empfindliche Grundfunktion zugleich. Ein richtige Atmung ist Grundlage für eine gute Sauerstoffversorgung unserer Zellen und wirkt sich auf alle Organe und auf unsere Konzentrationsfähigkeit aus. Leider gehört ihre Störung zu den verbreitetsten und zugleich am wenigsten beachteten Krankheitsursachen überhaupt.

Eine Veränderung der Zahnstellung hat Auswirkungen auf die gesamte Körperhaltung!

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist unsere Körperhaltung. Werden Asymmetrien der Körperstatik bei der Behandlungsplanung übersehen, kann dies später weitreichende Folgen haben.

Machen Sie einmal einen kleinen Selbstversuch!

Stellen Sie sich ohne Schuhe locker aufrecht hin, öffnen Sie weit den Mund - dann schließen ihn langsam wieder. Beobachten Sie dabei, wo sich Ihre Zähne zuerst berühren. Danach legen Sie etwas unter einen Fuß (z.B. einige Zeitschriften oder ein dünnes Buch, stellen sich wieder locker hin und wiederholen die Übung.

Fast alle von Ihnen werden feststellen, dass jetzt andere Zähne zuerst in Kontakt kommen! Eine Änderung Ihrer Körperhaltung führt also auch zu einer Änderung der Zahnstellung! Genauso kann es sich umgekehrt verhalten! Eine Veränderung der Zahnstellung hat Auswirkungen auf die gesamte Körperhaltung!

Ein weiterer Aspekt - der im Zusammenhang mit unserem Mund und unseren Zähnen steht - ist unsere Ernährung - unser Urerlebnis. Die Ernährung sollte so gestaltet werden, dass nicht nur Mund- und Bauchraum gefüllt werden, sondern es sollten auch die Bedürfnisse des Gemüts erfüllt werden. Die Mundhöhle braucht also mehr Inhalt als bloß Nahrung zum (Über-) Leben. Wir wollen genießen und uns nähren und essen nicht nur, um satt zu werden. Wie heißt es so schön: "Du bist, was Du isst!"

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Vom Mund schon sollte ein ausgewogenes Verhältnisse der Atmung, Ernährung und Bewegung ausgehen.

Schon an der Mutterbrust läßt sich unschwer verfolgen, daß Atmen, Saugen und Schlucken fein aufeinander abgestimmte und voneinander abhängige Bewegungen sind. Die Störung einer dieser drei Grundfunktionen zieht unweigerlich die übrigen in Mitleidenschaft. So kann es leicht zu einer typisch offenen Mundhaltung kommen, deren Begleitsymptome zur Schwächung bzw. Form- und Lageveränderung der Lippen-, Zungen- und Kaumuskulatur zu Folge haben kann. So können alle Mundfunktionen, d.h. Atmen, Saugen, Kauen, Schlucken, Sprechen und auch mimische Gebärden mehr oder weniger gestört werden.

Die Entwicklung normaler Kieferformen sowie die harmonische Ausrichtung und Angleichung der beiden Zahnreihen gerät durch das verschobene Kräftespiel der umgebenden Muskel- und Weichgewebe ebenfalls in Unordnung. So kann schon ungenügendes Stillen der Beginn einer Störungskette sein: Ein Mangel an Saugbewegungen kann die Mundmuskeln schwächen und den Vorschub des Unterkiefers und den Lippenkontakt behindern. Die Gefahr der Mundatmung ist dann naheliegend. Zudem bedeutet weniger Stillen auch einen Mangel an Nahrungsqualität. Da eine ungeübte Mundmuskulatur meistens zu wenig Kauaktivität leistet, kann hier schon der Boden bereitet werden für die weit verbreiteten Magen- und Darmerkrankungen. Die Folge kann ein geschwächtes Immunsystem sein - und ohne eine gesunde Abwehr nehmen die Infekte wieder zu und so schließt sich der Kreis.

Fazit: Wie bei allen grundlegenden Prinzipien im Universum sollte eine ganzheitliche Behandlungsform auf einer harmonischen Wechselbeziehung von Atmung, Ernährung und Bewegung basieren.

Kieferorthopädie Kirchheim-Teck · Tel.: + 49 (0)7021 - 9 20 88-0