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News

Ohne „Dschungelprüfung“ gerade Zähne dank Non-Compliance-Apparaturen!

Die „Dschungelprüfung“ aus der z. Zt. wieder in der 9. Staffel laufenden Dschungel-Reality-Show gilt als Synonym für besonders peinliche Aktionen/Prüfungen die zumeist als abstoßend, unangenehm bis ekelerregend angesehen werden. Ähnlich negativ sehen auch zahlreiche Jugendliche und Eltern die auffälligen Außenspangen wie z. B. den Headgear, Facebow oder die Delaire-Maske, die für bestimmte Zahn-/Kieferbewegungen immer wieder eingesetzt werden.

Dabei haben alle Außenspangen durchaus einen unbestrittenen hohen kieferorthopädischen Nutzen. Jeder von ihnen führt die geplante kieferorthopädische Maßnahme zuverlässig durch.

Viele Kinder oder Eltern fragen allerdings trotzdem häufig, wie man in unserer Praxis in Kircheim/Teck genauso wie in zahlreichen Internetforen sehen kann:

"Sind diese Apparaturen, die jeder Patient/Patientin täglich möglichst mindestens 14-16 Stunden für jeden sichtbar tragen muss, heutzutage noch zeitgemäß oder gibt es gleichwertige oder sogar bessere Alternativen dazu?"

Der Headgear z. B., der aus einem Metallbügel und einer Kopfkappe bzw. einem Nackenband besteht, wird dann angewandt, wenn Backenzähne nach hinten verlagert (distalisiert) oder in ihrer Position gehalten werden sollen. Darüber hinaus kann der Zahnbogen leicht vergrößert (expandiert) werden und Backenzähne ggf. rotiert werden. Dies macht eine Abstützung außerhalb des Mundes erforderlich. Je nach Zugrichtung wird dazu eine Kopfkappe, ein Nackenband oder sogar beides eingesetzt.

Unabhängig von dem ästhetischen Nachteil, der immer wieder zu Kindertränen oder zum Nichttragen führt, verursachen die notwendigen eingesetzten Kräfte meist Schmerzen oder Nackenverspannungen. Oft werden zu Behandlungsbeginn sogar Schmerztabletten verordnet.

Solche Zahn-/Kieferbewegungen lassen sich heute auch mit modernen Bracketsystemen (selbstligierendes Damon-Bracketsystem) meist in Zusammenarbeit mit sog. Non-Compliance Apparaturen (Jasper Jumper , Herbstscharnier) bewerkstelligen:

Das selbstligierende Damonsystem z. B. ist in der Lage, selbst den Platz für die Eingliederung fehlstehender Zähne zu schaffen. Ein fest eingebautes Herbstscharnier kann bei der Verlagerung der Kiefer zueinander helfen. Da es 24 Stunden je Tag im Munde wirkt, können die gewünschten Bewegungen damit auch noch beschleunigt werden.

Wir setzen in unserer Praxis für Kieferorthopädie Dr. Harald Holzner & Dr. Carolin Glatzel in Kircheim/Teck für die Rückbewegung der großen Backenzähne (Distalisation der Molaren) auch auf das sog. Herbstscharnier. Durch die Möglichkeit, so praktisch unsichtbar die Backenzähne zu distalisieren, kann oft das ansonsten nötige Zähne-Ziehen aus Platzgründen vermieden werden.

Alle Möglichkeiten einen Headgear oder Außenbogen zu vermeiden können wir hier nicht aufführen. Wir setzen vielmehr auf eine ausführliche Beratung. Vereinbaren Sie am besten Ihren individuellen Beratungstermin, Tel.: + 49 (0)7021 - 9 20 88-0.

Foto: © Mat Hayward/fotolia.com

Bildautoren siehe Seite Newsalle.